Heute geht es um ein Thema, bei dem die meisten Menschen sofort das Gespräch wechseln: Den Tod. Konkret geht es darum, wie sich mit dem Tod ein digitales Business aufbauen lässt. Das Unternehmen Mymoria hat damit die Bestattungsbranche komplett aufgemischt. In dieser Episode spreche ich mit dem Gründer Björn Wolff über seine Beweggründe, gerade in dieser Branche zu gründen, die Digitalisierung von Bestattungen und die Enttabuisierung des Themas Tod in Deutschland.

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Über den Tod als digitales Business

Es gibt Themen, die oft unausgesprochen bleiben, unser Leben aber tiefgreifend berühren. Eines davon ist der Tod. Die Bestattungsbranche gilt als hochgradig traditionell und schwer zugänglich. Doch was passiert, wenn man dieses Tabu durchbricht, mit Unternehmergeist, digitaler Innovationskraft und einem tiefen Sinn für Menschlichkeit neu denkt?

Björn Wolff erzählt, wie er mymoria mit dem Anspruch gegründet hat, eine Branche zu verändern, die lange unberührt geblieben ist.

Wir sprechen über die Herausforderungen einer Unternehmensgründung in einem hochregulierten und emotional aufgeladenen Umfeld und darüber, warum man den Tod als Thema enttabuisieren sollte. Es geht um die strategische Entscheidung, ein digitales Start-up in einem sensiblen Markt aufzubauen, über Widerstände in der Branche und darüber, warum Preistransparenz, Kundenorientierung und standardisierte Qualität auch in der letzten Lebensphase entscheidend sind.

Wie gründet man ein Unternehmen, wenn das Produkt kaum jemand öffentlich besprechen will? Welche Rolle spielt Empathie im digitalen Geschäftsmodell? Und warum ist gerade der Tod ein Thema, das wir nicht den Zufällen überlassen sollten?

Zur Person: Björn Wolff

Björn Wolff hat BWL in den Niederlanden und Hongkong studiert. Anschließend arbeitete er in der Werbe- und Start-up-Branche, unter anderem bei HRS und dem mobilen Werbeanbieter YOC. Im Jahr 2015 gründete er gemeinsam mit einem Freund mymoria mit dem Ziel, eine traditionelle Branche durch Transparenz, Kundenorientierung und digitale Prozesse neu zu denken.

Björn lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Berlin. In seiner Freizeit engagiert er sich als Mentor bei der Westerwelle Foundation für Gründer:innen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Außerdem betreibt er mit Freunden ein kleines Weinprojekt namens „Rabaukenwein“.

Über das Unternehmen: Mymoria GmbH

Die mymoria GmbH wurde 2015 in Berlin als digitales Bestattungsunternehmen gegründet. Von Beginn an verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Zugang zu Bestattungen einfacher, transparenter und zeitgemäßer zu gestalten. Heute zählt mymoria zu den führenden Akteuren in der digitalisierten Bestattungsbranche und betreibt neben dem Online-Angebot ein stetig wachsendes Netz an Filialen in ganz Deutschland. Mymoria ermöglicht es Kund:innen, Bestattungen jederzeit online zu planen, telefonisch zu besprechen oder persönlich in einer der Niederlassungen zu organisieren.

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