Eine Episode mit ungewöhnlicher Perspektive: Mit Bestseller-Autor und Leadership-Trainer Wlad Jachtchenko spreche ich nicht mit einer Führungskraft, sondern über Führungskräfte. Und darüber, warum so viele von ihnen schlecht sind. Für sein aktuelles Buch hat Wlad die Methoden von Jeff Bezos, Steve Jobs und anderen Top-Unternehmern analysiert. Im Gespräch erklärt er, was man sich davon abschauen kann – und warum die meisten Führungskräfte nie gelernt haben, wie Führung eigentlich funktioniert.
Warum gibt es so viele schlechte Chefs?
Warum gibt es eigentlich so viele schlechte Chefs? Mit dieser provokanten Frage beginnt nicht nur das neue Buch meines Gastes, sondern auch diese Episode. Zum Jahresauftakt 2026 habe ich mir Wlad Jachtchenko eingeladen. Er ist Speaker, Führungskräfte-Trainer, Spiegel-Bestseller-Autor und auch Podcaster.
Damit ist dies eine etwas andere Episode als sonst. Ich spreche also nicht mit einer Führungskraft aus einem großen Unternehmen oder einem Unternehmer – sondern mit jemand, der wie ich auch mit Führungskräften arbeitet.
Bei mir liegt der Fokus auf strategischer Positionierung und Kommunikation, Wlad trainiert Führungskräfte darin, Teams zu führen. Für sein aktuelles Buch „Du bist der bessere Chef“ hat er die Werkzeuge von Jeff Bezos, Steve Jobs, Elon Musk und anderen Top-Führungskräften analysiert und daraus einen praktischen Werkzeugkasten gemacht.
Wir sprechen über den Systemfehler, dass Führungskräfte einfach befördert werden, ohne echte Ausbildung. Über die Sandwich-Falle des mittleren Managements. Und darüber, was die Statistiken wirklich über die Zufriedenheit mit Vorgesetzten sagen.
Nebenbei packt Wlad jede Menge konkrete Tipps aus, von der Fokuszeit bis zu Jeff Bezos‘ 6-Seiten-Memo-Methode.
Eine Episode mit ungewöhnlicher Perspektive: Nicht mit Führungskräften reden, sondern über sie.
Zur Person: Wlad Jachtchenko
Wlad Jachtchenko ist Volljurist und Politologe mit einem Master der Columbia University. Eigentlich wollte er Diplomat werden, doch nach Stationen bei Ernst & Young und den Vereinten Nationen entschied er sich gegen die klassische Karriere in hierarchischen Strukturen. Stattdessen gründete er 2008 die Argumentorik Academy. Dort trainiert er Führungskräfte in Rhetorik, Verhandlung und Leadership. Zehn Jahre im Debattierclub haben sein Gespür für Argumentation geschärft. Heute erreicht er mit seinem Podcast über elf Millionen Downloads, auf YouTube folgen ihm 80.000 Menschen. Zwölf Bücher hat er bisher veröffentlicht, darunter mehrere Spiegel-Bestseller.






